Übersicht: Kooperationsnetzwerk "BioPlastik"

  • ZIM-Kooperationsnetzwerk von 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2016
  • Seit 1. Januar 2017 allein von den Partnern finanziertes Netzwerk.

Das Kooperationsnetzwerk "BioPlastik" wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als ZIM-Kooperationsnetzwerk („Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“) von Januar 2014 bis Dezember 2016 gefördert. Seit Anfang 2017 finanzieren die BioPlastik-Partner das Netzwerk zu 100 Prozent selbst. Mit dem Themenbereich Bioplastik bzw. Biokunststoffe werden die teilnehmenden Unternehmen und Forschungsinstitute auf einem Gebiet mit größter Umweltrelevanz tätig. Dieses umfasst so unterschiedliche Bereiche wie Klebstoffe, Lebensmittel- verpackungen, Tragetaschen, Spielzeug oder Funktionstextilien. Die in diesen Produkten enthaltenen petrobasierten Kunststoffe bauen sich aufgrund ihrer Langlebigkeit in der Natur nur sehr schlecht ab. So reichert sich umweltschädlicher Kunststoffmüll immer mehr an, was etwa an der Vermüllung der Meere deutlich sichtbar wird.

Die Partner des Kooperationsnetzwerks haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, technische Projekte zur Entwicklung von innovativen, biobasierten, abbaubaren und gleichzeitig preisgünstigen Biopolymeren durchzuführen. Die Arbeiten sollen dazu führen, dass Materialien aus Bioplastik, insbesondere mit einem Fokus auf die bisher kaum vermarkteten Polyhydroxyalkanoate (PHA), deutliche Marktanteile gewinnen. Darüber hinaus stellen die Kooperationspartner strenge Nachhaltigkeitskriterien an die Herstellung der Biopolymere und die Materialien selbst.

Die IBB Netzwerk GmbH wurde für das Netzwerkmanagement beauftragt, baut das Netzwerk auch künftig weiter aus und unterstützt die Partner bei der Ausarbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

ZIM-Logo
Logo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)