Projektpartner der Allianz TeFuProt

In der strategischen Allianz "TeFuProt" arbeiten 12 Projektpartner zusammen. Ihr Ziel: Aus landwirtschaftlichen pflanzlichen Reststoffen Proteinisolate und -modifikate zu gewinnen und so zu optimieren, dass sie als Grund- oder Zusatzstoffe für Farben, Reinigungsmittel, Baumaterialien, Schmier- und Kunststoffe sowie andere technische Anwendungen eingesetzt werden können. Dazu wollen sie Proteinderivate mit Eigenschaften auf den Markt bringen, die durch herkömmliche Materialien bislang nicht erreicht werden.

  • ANiMOX GmbH:
    In TeFuProt nutzt die Firma ANiMOX ihr proprietäres Verfahren zur Herstellung von Proteinhydrolysaten, um Proteinmodifikate kostengünstig und effektiv aus Resten der Rapsölgewinnung auf hydrothermalem Weg zu gewinnen. Webseite: www.animox.de
  • Biolink Gesellschaft für Verbindungstechnologien mbH:
    Biolink ist Spezialist für lösemittelfreie Klebebänder, Klebefolien und Klebefilme und wird im Projekt Proteine/Proteinmodifikate in bestehenden Haftklebstoffsystemen einsetzen sowie neue Klebstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe entwickeln. Webseite: www.biolink-tapes.de
  • Bunge Deutschland GmbH:
    Als Verarbeiter von Öl- und Getreidesaaten beliefert Bunge die Allianzpartner mit Rohstoffen. Bei der Verarbeitung von Rapssaat fällt Rapsmehl an, welches einen hohen Anteil hochwertiger Proteine enthält. Für diesen Proteinanteil sollen neue Einsatzmöglichkeiten auch im stofflich-technischen Bereich entwickelt werden. Webseite: www.bunge-deutschland.de
  • Clariant Produkte (Deutschland) GmbH:
    Clariant wird im Projekt zum Einen pflanzeneigene Verunreinigungen aus den Proteinen/-modifikaten bei Adsorptionsmitteln und Ionenaustauschern entfernen. Dazu werden Reinigungsschritte entwickelt, die in den Proteingewinnungsprozess integrierbar sind. Zum Anderen sollen Rapsproteine bei HDD-Bohrspülungen verwendt, und bei der Papierveredelung eingesetzt werden. Webseite: www.clariant.de
  • Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV):
    Das Fraunhofer IVV wird einerseits optimierte und industriell einsetzbare Extraktions-, Fraktionierungs- und Reinigungsprozesse entwickeln, sowie andererseits die zielgerichtete Modifikation der Proteinpräparate hinsichtlich ihrer Technofunktionalität durchführen. Webseite: www.ivv.fraunhofer.de
  • Fuchs Europe Schmierstoffe GmbH:
    Innerhalb der Allianz wird Fuchs Rapsproteine zur Herstellung biogener Schmierstoffkomponenten nutzen. Untersucht werden soll das Potential der neuen technofunktionellen Proteine als biologisch abbaubare Additive sowie als funktionalisierte Grundflüssigkeiten für Schmierstoffe. Webseite: www.fuchs-europe.de
  • Hochschule München:
    Die Hochschule München wird Strukturdaten der im Projekt untersuchten Proteine und Proteinmodifikate mittels Rasterkraftmikroskopie ermitteln. Mit diesen und den Daten der bei Projektpartnern durchgeführten Funktions- und Anwendungstests sollen gezielt Struktur-Funktions-Beziehungen abgeleitet und in die weiteren Optimierungsarbeiten bei den Partnern einbezogen werden. Webseite: www.hm.edu 
  • HPX Polymers GmbH:
    Die Einsatzmöglichkeiten pflanzlicher Proteine unterschiedlicher Reinheitsgrade wird HPX Polymers testen. Proteine mit geringerem Reinheitsgrad werden als nichtfunktionaler Zusatzstoff in Polymercompounds geprüft. Proteinmaterialien höherer Reinheit und ausgeprägter Technofunktionalität werden auf ihre Eignung als Rezepturbestandteil zur Verbesserung der Materialeigenschaften untersucht. Webseite: www.hpx-polymers.de
  • Landshuter Lackfabrik GmbH:
    Im Rahmen der Allianz wird die Landshuter Lackfabrik die Eignung von Proteinen und Proteinmodifikaten als Lackadditive und als Bindemittel untersuchen. Das technische Ziel besteht in der Entwicklung von Additiven (Entschäumer, Verdicker, Netzmittel, etc.) aus den Protein(modifikat)en bzw. deren Einsatz als Bindemittel in Lackrezepturen. Webseite: www.landshuter-lackfabrik.de
  • Naturhaus Naturfarben GmbH:
    Naturhaus Naturfarben wird ebenfalls neue, innovative Produkte für das Anwendungsgebiet Farben und Lacke entwickeln und vermarkten, die Proteine als Bindemittel oder als Additive enthalten. Webseite: www.naturhaus.net
  • SARIA A/S GmbH & Co. KG:
    SARIA produziert Rapsöl in eigenen Anlagen und wird das wirtschaftliche Potential der Proteine aus Rapsschroten/-presskuchen für technische Applikationen und die ökonomischen Parameter ihrer Herstellung bewerten. Dadurch werden die Grundlagen für Entscheidungen über neue Proteinprodukte und Produktionslinien gelegt. Webseite: www.saria.de